Beim Magazinwechsel zeigt sich schnell, ob eine Magazintasche nur irgendwie an der Ausrüstung hängt oder wirklich in den Ablauf eingebunden wurde. Sitzt sie zu locker, bewegt sie sich beim Ziehen mit. Ist die Öffnung zu weich, wird das Zurückführen unnötig fummelig. Liegt der Verschluss ungünstig, kostet jeder Zugriff zusätzliche Handgriffe.
Die Tasmanian Tiger DBL Pistol Mag Pouch MKIII IRR ist für zwei Pistolenmagazine ausgelegt und verbindet eine geschlossene Sicherung mit einem verstärkten Taschenkörper. Dadurch bleiben die Magazine geschützt untergebracht, während die formstabilere Öffnung das kontrollierte Ziehen und Zurückstecken erleichtert.
Sie ist vor allem für Nutzer sinnvoll, die auf Dienstgürtel, Battle Belt, Chest Rig oder anderer MOLLE-Ausrüstung zwei Magazine gemeinsam und mit zusätzlicher Sicherung tragen möchten. Wer dagegen einen vollständig offenen Direktzugriff ohne Verschluss sucht, sollte eine entsprechend konstruierte offene Magazintasche wählen.
Wichtigste Eigenschaften
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Aufnahme für zwei Pistolenmagazine: hält zwei passende Magazine gemeinsam an einer definierten Position.
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Für Glock-Doppelreihenmagazine ausgelegt: laut Hersteller passend für zwei Glock-Magazine in 9 × 19 mm, .40 S&W oder .45 ACP.
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Verstärkter Taschenkörper: stabilisiert die Öffnung und erleichtert das Ziehen sowie das Zurückführen der Magazine.
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Klettverschluss: schützt die Magazine gegen unbeabsichtigtes Herausfallen und deckt die Öffnung ab.
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MOLLE-Reverse-System: ermöglicht die feste Montage an kompatiblen MOLLE-Flächen.
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Benötigt zwei MOLLE-Schlaufen: wichtig für die Platzplanung auf Gürtel, Weste oder Chest Rig.
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CORDURA® 700 den IRR: verbindet hohe Abrieb- und Reißfestigkeit mit einem für modulare Ausrüstung noch geringen Gewicht.
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IRR-konforme Materialien: CORDURA®, Gurtband, Klett und weitere verwendete Komponenten erfüllen laut Hersteller die einschlägigen Anforderungen der TL 8305-0278 beziehungsweise TL 8305-0281.
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PFC-/PFAS-freie DWR-Imprägnierung: unterstützt das Abperlen leichter Feuchtigkeit, ohne die Tasche wasserdicht zu machen.
Unsere Einschätzung
Die DBL Pistol Mag Pouch MKIII IRR ist keine offene Speed-Pouch, sondern eine bewusst geschlossene Doppelmagazintasche. Genau darin liegt ihre Stärke: Die Magazine werden durch den Klettdeckel zusätzlich gesichert und sind weniger direkt Schmutz, Ästen oder unbeabsichtigtem Kontakt mit anderer Ausrüstung ausgesetzt.
Die verstärkte Konstruktion ist im Ablauf wichtiger, als sie auf dem Datenblatt wirkt. Eine sehr weiche Tasche kann beim Zurückführen zusammengedrückt werden oder unter benachbarten Pouches verschwinden. Die MKIII bleibt definierter geöffnet, sobald der Deckel gelöst ist. Das erleichtert insbesondere administrative Magazinwechsel und das geordnete Versorgen eines entnommenen Magazins.
Für schnelle sportliche Magazinwechsel muss der Klettdeckel allerdings bewusst geöffnet werden. Das kostet einen zusätzlichen Handgriff und erzeugt ein deutlich hörbares Geräusch. Wer auf maximal schnellen Direktzugriff angewiesen ist, wird mit einer offenen Magazintasche wahrscheinlich besser arbeiten. Wer Sicherung, Abdeckung und eine kompakte Doppelbelegung höher bewertet, findet hier die passendere Lösung.
Die gemeinsame Aufnahme von zwei Magazinen spart MOLLE-Fläche, bedeutet aber auch, dass beide Magazine sehr dicht nebeneinanderliegen. Vor der endgültigen Positionierung solltest Du deshalb prüfen, ob sich jedes Magazin einzeln sauber greifen lässt und ob benachbarte Ausrüstung den Ziehweg blockiert.
Praxis-Tipp: Magazinausrichtung festlegen
Setze beide Magazine immer in derselben Ausrichtung ein und trainiere einen festen Griffweg. Prüfe den Zugriff zunächst mit entladenen Magazinen in verschiedenen Körperhaltungen. Achte dabei darauf, ob der Klettdeckel vollständig aus dem Ziehweg gebracht werden kann und die Tasche beim Entnehmen stabil auf der MOLLE-Fläche bleibt.
Kompatibilität richtig einordnen
Der Hersteller nennt zwei Glock-Pistolenmagazine in 9 × 19 mm, .40 S&W oder .45 ACP als vorgesehene Bestückung. Vergleichbar dimensionierte Doppelreihenmagazine anderer Hersteller können je nach Länge, Breite, Bodenplatte und Kontur ebenfalls passen. Eine pauschale Freigabe für jedes Magazin von HK, SIG Sauer oder Beretta lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Besonders verlängerte Bodenplatten, Magazintrichter-kompatible Baseplates oder deutlich längere Magazine können den Sitz und das sichere Schließen des Deckels beeinflussen. Entscheidend ist nicht nur, ob das Magazin in die Tasche passt, sondern ob der Klettverschluss ausreichend greift und eine kontrollierte Entnahme möglich bleibt.
Die Tasche kann aufgrund ihrer Abmessungen unter Umständen auch schmale Multitools oder ähnlich geformte Ausrüstung aufnehmen. Das ist jedoch eine zweckfremde Nutzung und muss hinsichtlich Sitz, Sicherung und Zugriff individuell geprüft werden. Für unterschiedlich große Gegenstände ist eine verstellbare Werkzeug- oder Utility-Pouch meist die sauberere Wahl.
Merkmale & Konstruktion
CORDURA® 700 den IRR besteht aus Polyamid und ist auf hohe Abrieb- und Reißfestigkeit ausgelegt. Für eine Magazintasche bedeutet das vor allem Widerstand gegen wiederholtes Ziehen, Reibung an benachbarten Ausrüstungsteilen und Kontakt mit rauen Oberflächen.
Die IRR-Ausführung betrifft nicht nur das Grundgewebe. Laut Tasmanian Tiger entsprechen auch Gurtband, Klettmaterial und verwendete Verschlüsse den Anforderungen der TL 8305-0278 beziehungsweise TL 8305-0281 an die Infrarotreflexion. Das ist für Nutzer relevant, die ihre gesamte Ausrüstung nach einem entsprechenden IRR-Konzept zusammenstellen. Für den normalen Range-Einsatz entsteht daraus gegenüber der Standardausführung meist kein entscheidender Vorteil.
Das MOLLE-Reverse-System wird direkt durch die rückseitigen Schlaufen geführt. Bei sauberer Montage sitzt die Tasche flach und benötigt keine zusätzliche Befestigungsplatte. Entscheidend ist, die Schlaufen abwechselnd durch Trägerfläche und Pouch zu führen, statt sie lediglich senkrecht hinter der MOLLE-Fläche durchzuschieben.
Technische Daten
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Abmessungen: 12 × 8,5 × 3 cm – kompakte Doppelaufnahme, die zwei nebeneinanderliegende MOLLE-Spalten benötigt.
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Gewicht: ca. 50 g – geringe Eigenlast; das tatsächliche Tragegewicht wird vor allem durch die eingesetzten Magazine bestimmt.
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Kapazität: zwei Pistolenmagazine – laut Hersteller für Glock-Doppelreihenmagazine in 9 × 19 mm, .40 S&W und .45 ACP vorgesehen.
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Material: CORDURA® 700 den IRR aus Polyamid – ausgelegt auf hohe Abrieb- und Reißfestigkeit.
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Verschluss: Klettdeckel – bietet zusätzliche Sicherung, erfordert vor der Entnahme jedoch einen bewussten Öffnungsschritt.
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Befestigung: MOLLE-Reverse-System – für kompatible MOLLE-Flächen an Gürtel, Weste, Chest Rig oder Ausrüstungstasche.
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Platzbedarf: zwei MOLLE-Schlaufen beziehungsweise zwei horizontale Positionen – vor der Montage neben Holster und weiterer Ausrüstung einplanen.
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IRR-Eigenschaften: laut Hersteller nach TL 8305-0278 beziehungsweise TL 8305-0281; relevant für abgestimmte Ausrüstung mit reduzierter Infrarotreflexion.
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Imprägnierung: PFC-/PFAS-freie DWR-Ausrüstung – wasserabweisend gegen leichte Feuchtigkeit, aber nicht wasserdicht.
Lieferumfang
- 1 × Tasmanian Tiger DBL Pistol Mag Pouch MKIII IRR
Hinweis zu Montage und Magazinpassform:
Prüfe vor der Nutzung, ob beide Magazine vollständig eingesetzt sind, der Klettdeckel sicher schließt und sich die MOLLE-Befestigung nicht verschiebt. Verlängerte Bodenplatten oder abweichende Magazinkonturen können Passform und Verschlusssicherheit verändern. Die IRR-Ausführung macht die Tasche nicht wasserdicht.
FAQ
Welche Magazine passen in die DBL Pistol Mag Pouch MKIII IRR?
Der Hersteller nennt zwei Glock-Doppelreihenmagazine in 9 × 19 mm, .40 S&W oder .45 ACP. Bei Magazinen anderer Hersteller sowie verlängerten oder veränderten Bodenplatten müssen Maße, Sitz und Verschlusssicherheit individuell geprüft werden.
Ist die Tasche für schnelle sportliche Magazinwechsel geeignet?
Grundsätzlich lässt sie sich im Training verwenden. Der Klettdeckel muss jedoch vor der Entnahme geöffnet werden. Für maximal schnellen Direktzugriff ohne zusätzliche Sicherung ist eine offene Magazintasche meist geeigneter.
Wie viel MOLLE-Platz benötigt die Doppelmagazintasche?
Für die Montage werden zwei MOLLE-Schlaufen benötigt. Die Tasche sollte so eingefädelt werden, dass sie beim Ziehen nicht kippt oder gemeinsam mit dem Magazin angehoben wird.
Was bringt die IRR-Ausführung in der Praxis?
Die verwendeten Materialien erfüllen laut Hersteller definierte Anforderungen an die Infrarotreflexion. Das ist relevant, wenn die gesamte Ausrüstung nach einem entsprechenden IRR-Konzept zusammengestellt wird. Im normalen Schießstandbetrieb ist dieser Unterschied meist nicht kaufentscheidend.
Kann ich statt Magazinen auch Multitools oder Taschenlampen einsetzen?
Das kann bei passenden Abmessungen möglich sein, ist aber nicht der definierte Hauptzweck. Prüfe, ob der Gegenstand sicher gehalten wird, der Deckel vollständig schließt und keine Schalter unbeabsichtigt betätigt werden. Für wechselnde Gegenstände ist eine verstellbare Tool-Pouch meist sinnvoller.