Das MDT Metallmagazin AICS ist für Repetierer-Setups gedacht, bei denen Zuführung, Magazinpassung und die richtige Patronenlänge wichtiger sind als ein möglichst günstiges Ersatzmagazin.
Die Metallmagazine von MDT folgen dem AICS-Muster und decken je nach Variante Short Action, Long Action, Medium/XM-Action und CIP-Längen ab. Genau deshalb ist dieses Produkt kein Artikel, den man blind nach Kaliber kauft. Entscheidend sind Systemlänge, Chassis-Kompatibilität, Magazinschacht, Patronenlänge und bei .308-basierten Varianten die Frage: mit oder ohne Binder Plate.
Für Black Raptor ist das MDT Metallmagazin vor allem ein sinnvoller Artikel für Schützen, die ihr Chassis-Setup bewusst aufbauen: Sportschützen, Long-Range-Schützen, Wiederlader, PRS-orientierte Anwender und Jäger mit kompatiblem Chassis. Wer mehrere Laborierungen testet oder regelmäßig auf der Range trainiert, merkt schnell, dass ein sauberes Magazin nicht nur Komfort ist – es beeinflusst den Ablauf, die Wiederholbarkeit und die Fehlersuche am gesamten System.
Wichtigste Eigenschaften
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AICS-Muster: passend für kompatible Chassis- und Magazinschacht-Systeme, nicht pauschal für jede Büchse mit gleichem Kaliber.
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Metallkonstruktion: laut Hersteller aus hochfestem Stahl gefertigt, nitriert und mit Cerakote Elite beschichtet; einzelne 3-Schuss-CIP-Varianten sind als Aluminium-Variante gelistet.
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Viele Systemlängen: Short Action, Long Action, Medium/XM und CIP-Längen sauber getrennt – wichtig für korrekte Zuführung und Magazinpassung.
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Verschiedene Kapazitäten: je nach Variante 3, 5, 7 oder 10 Schuss.
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Mit oder ohne Binder Plate: bei .308-basierten Short-Action-Varianten kaufentscheidend, weil sich die nutzbare Patronengesamtlänge unterscheidet.
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Praxisrelevant für Wiederlader: gerade bei längerer Patronenlänge entscheidet die richtige Variante darüber, ob ein Setup zuverlässig funktioniert.
Unsere Einschätzung
Das MDT Metallmagazin ist kein Zubehörteil, bei dem nur Kaliber und Kapazität zählen. Viele Fehlkäufe entstehen, weil „AICS“ als pauschale Garantie verstanden wird. In der Praxis muss das Magazin zur Action-Länge, zum Chassis, zur Patrone und zur gewünschten Gesamtlänge passen. Besonders kritisch sind .308-Varianten ohne Binder Plate, CIP-Magazine und die 3.560-Varianten für Tikka T3/T3x beziehungsweise Savage Axis Long Action.
Der Mehrwert liegt in der sauberen Variantenlogik. Wer .308 Win oder 6.5 Creedmoor mit Standardlängen nutzt, fährt häufig mit Binder Plate unkomplizierter. Wer bewusst längere Patronen setzt, muss die Variante ohne Binder Plate prüfen – sollte aber vorher sicherstellen, dass System und Zuführung diese Patronenlänge wirklich verarbeiten. Bei Long-Action- und CIP-Varianten ist die Magazinlänge entscheidender als der Marketingname des Kalibers.
Black-Raptor-Kurzfazit:
Das MDT Metallmagazin ist die richtige Wahl, wenn Du ein kompatibles AICS-/Chassis-System sauber mit passenden Magazinen ausstatten willst und die Variante bewusst nach Systemlänge, Kaliberfamilie und Patronenlänge auswählst.
Kaufen, wenn: Du ein MDT-, Oryx-, ACC-, XRS- oder anderes AICS-kompatibles Setup nutzt und genau weißt, welche Magazinlänge Dein System benötigt.
Nicht kaufen, wenn: Du nur nach Kaliber auswählst, die Magazinaufnahme Deines Systems nicht geprüft hast oder eine No-Binder-Plate-Variante erwartest, ohne die Zuführung und Patronenlänge vorher zu kontrollieren.
Wichtige Einordnung vor dem Kauf
Bei den .308-basierten Short-Action-Magazinen ist die Binder Plate der wichtigste Unterschied. Mit Binder Plate ist die Zuführung in vielen Setups unkomplizierter, die nutzbare Patronengesamtlänge ist aber kürzer. Ohne Binder Plate steht laut Hersteller eine längere Patronengesamtlänge zur Verfügung; dafür kann je nach System eine Anpassung an der Zuführung notwendig sein. Das ist besonders für Wiederlader relevant, die Geschosse länger setzen möchten.
Bei Long-Action-Varianten musst Du zusätzlich auf die Baulänge achten: 3.560, 3.715, 3.850 CIP und 4.050 sind keine kosmetischen Unterschiede. Sie entscheiden darüber, ob das Magazin überhaupt in das Chassis passt und ob die gewünschte Patrone sinnvoll genutzt werden kann. Die 3.560-Varianten sind für Tikka T3/T3x und Savage Axis Long Action vorgesehen. Die 3.850-CIP-Varianten sind für Chassis gedacht, die CIP-/3.850-Magazine aufnehmen. Die 4.050-338-LM-Variante ist laut Brownells nicht für MDT-Chassis vorgesehen und wird als nicht verfügbar geführt.
Ausbilder-Tipp: Magazinwechsel und Zuführung nicht erst im Match prüfen
Teste jedes neue Magazin mit der Munition, die Du wirklich verwenden willst. Lade nicht nur voll und schieße eine Serie, sondern prüfe auch 2 Schuss, 1 Schuss, schnelles Repetieren, langsames Repetieren und den Sitz im Anschlag. Wenn es hakt, nicht sofort am Chassis oder Verschluss suchen: Magazin, Zuführlippen, Patronenlänge und Setztiefe gehören zuerst auf die Checkliste.
Varianten kurz erklärt:
Short Action .308 mit Binder Plate: meist die unkompliziertere Wahl für .308-Win-/6.5-Creedmoor-Familie mit normalen Patronenlängen.
Short Action .308 ohne Binder Plate: interessant für längere Patronengesamtlängen, aber nur sinnvoll, wenn System und Zuführung das zuverlässig mitmachen.
6BR und .223: spezialisierte Varianten für kleinere Patronenfamilien; hier geht es weniger um maximale Kapazität, sondern um saubere Zuführung.
Long Action und CIP und XM: nur nach passender Magazinlänge und Systemaufnahme auswählen, nicht nur nach Kaliber.
Anwendungsszenarien
Auf der Range zeigt sich der Nutzen vor allem bei reproduzierbaren Abläufen: Du kannst Laborierungen vergleichen, Magazine markieren, Zuführprobleme sauber eingrenzen und Deine Ausrüstung gleich aufbauen. Für Wiederlader ist das besonders wichtig, weil Patronenlänge, Geschossform und Magazinvariante direkt zusammenhängen.
Im jagdlichen Chassis-Setup ist die passende 5-Schuss-Variante oft die sinnvollere Wahl als maximale Kapazität. Sie trägt weniger auf, ist ruhiger zu handhaben und passt besser zu einem schlanken Aufbau. Für dynamischere Range- oder PRS-Abläufe sind 10-Schuss-Varianten praktischer, weil weniger Unterbrechungen entstehen.
Merkmale & Konstruktion
Die klassischen MDT Metallmagazine sind laut Hersteller aus hochfestem Stahl gefertigt, nitriert und mit Cerakote Elite beschichtet. Diese Kombination ist für Magazine sinnvoll, weil sie häufig auf harten Untergründen abgestellt, in Taschen transportiert, unter Spannung geladen und wiederholt in den Magazinschacht eingesetzt werden.
Die 6BR-Variante wird von MDT mit Double-Stack-to-Single-Feed-Übergang beschrieben. Das reduziert die Bauhöhe im Vergleich zu manchen Standardlösungen und soll gleichzeitig eine saubere Zuführung unterstützen. Bei CIP- und Long-Action-Magazinen steht dagegen die korrekte Länge im Mittelpunkt.
Technische Daten
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Produkttyp: Metallmagazin nach AICS-Muster – für kompatible Chassis- und Magazinschacht-Systeme.
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Hersteller: MDT – bekannte Chassis- und Zubehörmarke für Präzisionsgewehre.
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Material: je nach Variante Metall/Stahl laut Hersteller; einzelne 3-Schuss-CIP-Varianten sind bei Brownells als Aluminium gelistet.
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Oberfläche: laut Hersteller nitriert und mit Cerakote Elite beschichtet – relevant für Verschleiß- und Korrosionsschutz.
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Systemlängen: Short, Long, Medium/XM, 3.560, 3.715, 3.850 CIP und 4.050 – entscheidend für Kompatibilität.
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Kapazitäten: je nach Variante 3, 5, 7 oder 10 Schuss – passend zum Einsatzbereich wählen.
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Kaliberfamilien: unter anderem .223 Remington, 6 mm BR, .308 Winchester-Familie, 300 WSM/6.5 PRC, .30-06-Familie, 300 Win. Mag., 300 PRC, .338 Lapua Mag. und 6.5x55.
Lieferumfang
- 1 × MDT Metallmagazin in der gewählten Variante
Hinweis:
Prüfe vor dem Kauf die Kompatibilität Deines Chassis, Deiner Action und Deiner gewünschten Patronenlänge. Besonders No-Binder-Plate-, CIP-, XM- und 4.050-Varianten sollten nicht ohne genaue Systemprüfung bestellt werden. Verwende Magazine nur in technisch passenden und rechtlich zulässigen Setups.
FAQ
Passt das MDT Metallmagazin in jede Büchse im passenden Kaliber?
Nein. Kaliber allein reicht nicht. Entscheidend sind AICS-Kompatibilität, Action-Länge, Magazinschacht, Chassis und bei einigen Varianten auch die zulässige Patronengesamtlänge.
Was bedeutet Binder Plate bei den .308-Varianten?
Die Binder Plate begrenzt die Patronengesamtlänge, kann aber in vielen Setups die unkompliziertere Zuführung unterstützen. Ohne Binder Plate steht mehr Länge zur Verfügung, dafür muss das System diese Länge auch sauber zuführen können.
Welche Variante ist für .308 Win oder 6.5 Creedmoor sinnvoll?
Für viele Standard-Setups ist die Short-Action-.308-Variante mit Binder Plate der sicherere Startpunkt. Ohne Binder Plate wird interessant, wenn Du bewusst längere Patronen nutzt und die Zuführung Deines Systems geprüft hast.
Warum gibt es mehrere Long-Action-Längen?
Weil Long Action nicht automatisch gleich Long Action ist. 3.560, 3.715, 3.850 CIP und 4.050 stehen für unterschiedliche System- und Chassis-Anforderungen. Die falsche Länge kann bedeuten, dass das Magazin nicht passt oder die Patrone nicht sinnvoll genutzt wird.
Was sollte ich nach dem Kauf prüfen?
Prüfe Sitz im Magazinschacht, Verriegelung, Zuführung mit Deiner echten Munition, Funktion bei teilgeladenem und voll geladenem Magazin sowie den Ablauf beim Repetieren. Markiere Magazine, wenn Du mehrere Varianten oder Laborierungen nutzt.
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur
Brownells Deutschland GmbH
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