2048 Wh Zusatzkapazität · LFP · stapelbar
DJI Power Expansion Battery 2000: aus einer Powerstation wird ein planbares Energiesystem
Der Erweiterungsakku ergänzt DJI Power 1000, Power 1000 V2 oder Power 2000 um jeweils 2048 Wh. Damit wächst die verfügbare Energie ohne zusätzliche AC-Bedienoberfläche oder ein zweites Insel-System – ideal für längere Standzeiten, Notstrom und energieintensive mobile Einsätze.
Die Expansion Battery ist kein eigenständiger Stromspeicher mit Haushaltssteckdosen. Sie wird über das mitgelieferte DJI-Erweiterungskabel an eine kompatible Powerstation angeschlossen und gemeinsam mit ihr geladen, überwacht und entladen.
Kompatibilität auf einen Blick
DJI Power 1000Bis zu fünf Akkus, maximal 11.264 Wh. Vor der ersten Nutzung muss die Station per USB und DJI Assistant 2 auf die aktuelle Firmware gebracht werden.
DJI Power 1000 V2Bis zu fünf Akkus, maximal 11.264 Wh. Kein DJI-Assistant-2-Schritt erforderlich; laut DJI steigt die kontinuierliche Ausgangsleistung im Verbund auf bis zu 3000 W.
DJI Power 2000Bis zu zehn Akkus, maximal 22.528 Wh Gesamtkapazität.
Nicht kompatibelPower 1000 Mini und andere Powerstations. Ähnlich aussehende Anschlüsse oder Fremdadapter sind keine Freigabe.
Die richtige Wahl: wenn die Leistung deiner Station bereits reicht, aber die Laufzeit zu kurz ist.
Nicht die richtige Wahl: wenn du zusätzliche Ausgänge, ein eigenständiges Zweitgerät oder maximale Mobilität suchst.
So wird der Erweiterungsakku angeschlossen
- Powerstation und Erweiterungsakku ausschalten und trocken, standsicher sowie belüftet aufstellen.
- Das mitgelieferte DJI Power Expansion Battery 2000 Kabel verwenden; keine Fremdkabel oder Adapter.
- Kabel vollständig und spannungsfrei in die vorgesehenen SDC-Anschlüsse einsetzen.
- System einschalten und im Display beziehungsweise in der DJI-Home-App prüfen, ob der Zusatzakku erkannt wird.
- Vor dem Einsatz einen vollständigen Lade-/Entladetest mit der geplanten Last durchführen.
Firmware-Hinweis: Bei der ursprünglichen DJI Power 1000 ist vor der ersten Nutzung ein Update über USB und DJI Assistant 2 erforderlich. Power 1000 V2 und Power 2000 benötigen diesen Schritt laut DJI nicht.
Was bringt ein Akku zusätzlich?
- Power 1000: von 1024 auf 3072 Wh.
- Power 1000 V2: von 1024 auf 3072 Wh.
- Power 2000: von 2048 auf 4096 Wh.
Jeder weitere Akku addiert 2048 Wh. Mehr Kapazität bedeutet längere Laufzeit, aber auch mehr Gewicht, Platzbedarf, Investition und nachzuladende Energie. Für echte Autarkie deshalb nicht nur Speicher kaufen, sondern den täglichen Verbrauch und den möglichen Solar-, Fahrzeug- oder Netz-Ladeertrag berechnen.
Planungsbeispiel: Eine Basisstation plus ein Erweiterungsakku liefert nominal 3072 Wh (Power 1000/V2) beziehungsweise 4096 Wh (Power 2000). Für 230-V-Verbraucher konservativ Umwandlungsverluste und mindestens 15 bis 20 Prozent Reserve einplanen.
Aufstellen, stapeln und sichern
Anschlüsse, Tasten und Display liegen auf einer Seite; die Seiten und Rückseite besitzen 1/4-Zoll-Gewindebohrungen. Für einen dauerhaften Aufbau empfiehlt sich der DJI Power Expansion Battery 2000 Montagesatz. Er enthält vertikale Verbindungswinkel, L-Winkel, Schnellschrauben und Gurte. Der DJI Power Series Hand Truck ist für den mobilen Transport von maximal einer Powerstation plus zwei Erweiterungsakkus empfohlen.
- Auf tragfähigem, ebenem Untergrund aufstellen.
- Lüftungswege frei halten und Wärmestau vermeiden.
- Kabel ohne Zug, Quetschung oder scharfe Biegeradien führen.
- Im Fahrzeug gegen Rutschen, Kippen und Crashlasten sichern.
- Keine hohe Stapelung ohne geeignete mechanische Sicherung.
Laden und Leistung im Verbund
Der Akku wird über die verbundene Station geladen. Laut DJI erhöht der Verbund in bestimmten Konfigurationen auch die Ladeleistung: Mit Power 1000 können 1024 Wh unter Testbedingungen in etwa 36 Minuten geladen werden, mit Power 1000 V2 bei bis zu 2200 W in etwa 32 Minuten. An Power 2000 nennt DJI bei kombinierter AC- und DC-Ladung bis zu 3000 W. Das sind Laborwerte; Netzzugang, Temperatur, Akkustände und Ladeweg beeinflussen die Praxis.
Sicherheit und Lebensdauer
DJI nennt mehr als 80 Prozent Restkapazität nach 4000 Zyklen unter definierten Laborbedingungen. Das Batteriemanagement überwacht das System, ersetzt aber keine gute Aufstellung: extreme Hitze, Frost beim Laden, dauerhaft volle Lagerung und blockierte Belüftung vermeiden.
Kein Freibrief für Regen: DJI beschreibt Schutz gegen Regen, Kondenswasser und Salzspritzer, begrenzt den Betrieb im Regen aber auf höchstens drei Minuten und warnt vor längerer Kondensation oder Nebel. Für den Praxiseinsatz ist ein trockener, geschützter Standort die richtige Wahl.
Lieferumfang
- DJI Power Expansion Battery 2000
- DJI Power Expansion Battery 2000 Kabel
FAQ
Kann ich den Akku alleine benutzen?
Nein. Er benötigt eine kompatible DJI-Powerstation für Steuerung, Laden und Verbraucherausgänge.
Passt er an die Power 1000 Mini?
Nein. DJI nennt ausschließlich Power 1000, Power 1000 V2 und Power 2000 als kompatibel.
Kann ich mehrere Erweiterungsakkus mischen?
Die freigegebene Anzahl hängt von der Station ab: maximal fünf an Power 1000/V2, maximal zehn an Power 2000. Aufbau und Verkabelung nach aktueller DJI-Anleitung ausführen.
Brauche ich den Montagesatz?
Für einen einzelnen, sicher aufgestellten Akku nicht zwingend. Bei gestapeltem, mobilem oder wandnahem Aufbau ist eine geeignete mechanische Sicherung dringend empfehlenswert.
Erhöht der Akku auch die Ausgangsleistung?
Bei Power 1000 V2 nennt DJI bis zu 3000 W kontinuierlich im Verbund; bei der ursprünglichen Power 1000 bis 2400 W. Die Systemgrenzen und Testbedingungen des Herstellers bleiben maßgeblich.
Wie plane ich die richtige Anzahl?
Tagesverbrauch messen, gewünschte Überbrückungszeit festlegen, Verluste/Reserve addieren und prüfen, ob die gesamte Energie im verfügbaren Zeitfenster wieder geladen werden kann.
Technische Angaben und Zykluswerte stammen von DJI und gelten unter definierten Testbedingungen. Reale Ergebnisse hängen von Temperatur, Last, Ladeweg, Kabeln, Firmware und Alterung ab.