GLOCK NON-MOS · OUTERIMPACT MRA
OuterImpact Red Dot Adapter für Glock – breite Optik-Auswahl ohne Schlittenfräsung
Diese MRA-Platte ersetzt die hintere Visierung durch eine modellbezogene Schnittstelle für viele klassische Mini-Red-Dots. Sie ist für Glock-Modelle ohne MOS gedacht – und genau diese Abgrenzung entscheidet über Kauf oder Fehlkauf.
Black-Raptor-Kurzcheck: Stark für Glock ohne MOS, wenn du RMR-/Docter-/DeltaPoint-/FastFire-nahe Optiken flexibel nutzen willst. Nicht passend für Glock Gen6, MOS-Ausführungen oder den G44 mit Polymer-Schlitten. Für Holosun 407K/507K ist die Micro-Adapter-Familie statt dieser MRA-Platte vorgesehen.
Was die MRA-Platte technisch löst
Die Platte sitzt in der Kimmenaufnahme und erspart damit eine permanente Fräsung des Schlittens. OuterImpact fertigt die MRA aus 7075-T6-Aluminium und kombiniert sie mit einem Stahleinsatz für die Schwalbenschwanzaufnahme sowie Ausrichtungsstiften. Das Ziel ist nicht maximale Materialmasse, sondern eine leichte, reproduzierbare Verbindung zwischen Schlitten und Optik.
Kompatible Pistolen
Alle Glock-Modelle und Generationen laut Hersteller – außer Gen6, MOS-Versionen und G44 mit Polymer-Schlitten. Zusätzlich nennt OuterImpact die SCCY DVG-1.
Abmessungen
Ca. 3,3 mm hoch, 51,3 mm lang und 26,9 mm breit. Herstellergewicht: 2 oz / rund 57 g.
Material
7075-T6 Aluminium, schwarz eloxiert; Schwalbenschwanzteil aus Stahl mit gehärteten Passstiften.
Optik-Klasse
Unter anderem Trijicon RMR/SRO, Docter, DeltaPoint/Pro, Vortex Razor/Viper/Venom/Defender CCW, Burris FastFire 2/3/4 und C-MORE RTS/STS.
Footprint ist wichtiger als der Markenname
Bei Holosun zeigt sich die Systemlogik besonders gut: 407C/507C gehören in die MRA-Familie; bei älteren V1-Ausführungen nennt OuterImpact zusätzliche 6-40-Schrauben, bei V2/X2 liegen passende Schrauben im Hardwarepaket. 407K/507K gehören dagegen zur Micro-Adapter-Familie. Wer nur „Holosun“ liest, kann also trotz richtiger Marke den falschen Adapter wählen.
Kaufen, wenn …deine Glock keine MOS-Ausführung ist, du die Kimmenaufnahme nutzen möchtest und dein Red Dot in die MRA-Kompatibilitätsliste fällt.
Nicht kaufen, wenn …du Gen6, MOS, G44 Polymer oder ein K-/RMSc-nahes Micro-Dot nutzt, für das OuterImpact die Micro-Platte vorsieht.
Praxis-Tipp: Vor Bestellung immer drei Dinge gemeinsam prüfen: exakte Glock-Ausführung, Optik-Footprint und Schraubenanforderung. Nach der Montage mit dem vom Hersteller vorgesehenen Drehmoment arbeiten und die Verbindung nach den ersten Schießserien kontrollieren – nicht „nach Gefühl“ überziehen.
Erfahrungen externer Käufer
Auf der Herstellerseite berichten verifizierte Käufer unter anderem, dass die Lösung an einer nicht-MOS Glock leichter zu montieren war als erwartet. Ein weiterer Käufer beschreibt die Platte an einer Glock 26 nach Montage eines Osight XR als stabil. Das sind Einzelberichte, keine Garantie für jedes Setup – sie bestätigen aber, warum die Modell- und Schraubenprüfung vorab wichtig ist.
Einordnung im OuterImpact-System
Die MRA ist die breitere Universal-Lösung für zahlreiche klassische Mini-Red-Dots. Für kompakte K-/RMSc-nahe Optiken ist ein Micro-Adapter meist die sauberere Wahl. Weitere kompatible Platten findest du in der OuterImpact Hersteller-Collection.
FAQ
Passt die Platte auf eine Glock MOS?
Nein. OuterImpact schließt MOS-Versionen für diese MRA-Platte ausdrücklich aus.
Passt Holosun 507K oder 407K?
Nein, dafür sieht OuterImpact die Micro-Adapter-Familie vor. 407C/507C gehören dagegen zur MRA-Klasse.
Muss der Schlitten gefräst werden?
Nein. Die MRA nutzt die hintere Kimmenaufnahme und ist damit eine reversible Alternative zur Fräsung.
Aus welchem Material besteht die Platte?
Aus 7075-T6 Aluminium; der Schwalbenschwanz-Einsatz besteht aus Stahl.
Was ist der häufigste Fehlkauf?
Eine MOS-/Gen6-Ausführung oder einen Micro-Footprint zu übersehen. Waffenvariante und Optik-Footprint müssen beide passen.
Technische Angaben nach aktuellem OuterImpact-Datenblatt; Optikhersteller können Schrauben und Footprints ändern. Vor Montage immer die aktuelle Anleitung beider Hersteller prüfen.