HIKMICRO THUNDER TQ50CL 4.0 · BLACK-RAPTOR-KAUFBERATUNG
Der 640er Reichweiten-Sweet-Spot für Feldreviere und mittlere bis größere Distanzen.
Das TQ50CL 4.0 nutzt denselben empfindlichen 640 × 512 Sensor wie das TQ35CL, kombiniert ihn aber mit 50 mm F1.0. Dadurch verteilt sich die Szene auf nur 15,4 m Bildbreite auf 100 m: Das Wild wird größer und detailreicher abgebildet, während der Überblick enger wird. Es ist die ausgewogene Wahl für offene Feldkanten, größere Schläge und Jäger, denen das TQ35CL zu weitwinklig und das TX70CL zu aufwendig ist.
Vorbestellung: voraussichtlich ab 23.11.2026. Preis aktuell 2.399,19 €. Liefertermin ist eine Planangabe.
Thermopixel
327.680
640 × 512
Sehfeld
15,4 m
horizontal auf 100 m
Detailabtastung
42 px/m
rein geometrisch @100 m
Detektion
2.600 m
Herstellerwert
LRF
10–1.200 m
inkl. THD-Anzeige
Die Kaufentscheidung in 30 Sekunden
Kaufen, wenn …
Du willst den bewährten 640 × 512 Sensor, aber entfernte Wärmequellen größer abgebildet sehen als mit 35 mm. Das TQ50CL ist die schlüssige Wahl für Feld, Wiese und lange Schneisen.
Typisches Revier: Feldrevier, breite Wiesen, lange Schneisen und größere Beobachtungsdistanzen
Orientierung: ca. 50–250 m Beobachtungsraum
Nicht kaufen, wenn …
Dein Revier ist eng, bewegtes Wild taucht oft überraschend nah auf oder du willst maximale Übersicht – dann sind 15,4 m Sehfeld spürbar enger als 21,9 m beim TQ35CL. Für höchste Detailreserve bei gleichzeitig breitem Bild bleibt das TX70CL überlegen.
Die genannten Entfernungsbereiche beschreiben typische Beobachtungssituationen, keine zugesicherte Identifikations- oder jagdlich zulässige Schussentfernung.
Was der Sensor in der Praxis wirklich bedeutet
Der 640 × 512 Sensor besitzt dieselben 327.680 Messpunkte wie im TQ35CL. Durch die 50-mm-Optik entfallen bei 100 m rechnerisch rund 42 Sensorpixel auf einen Meter Bildbreite; ein Pixel entspricht etwa 2,4 cm Szenenbreite, bei 200 m rund 4,8 cm. Das ist der praktische Grund für mehr Detailreserve auf Distanz – nicht eine höhere Sensorauflösung.
Wichtig: Thermopixel sind keine normalen Fotopixel. Jeder Messpunkt registriert Wärmestrahlung im Bereich 8–14 µm. Die Bildqualität entsteht erst aus Sensorauflösung + Objektiv + NETD + Fokus + Bildalgorithmus + Wetter. Eine hohe Pixelzahl kann schlechte Fokussierung oder geringe thermische Kontraste nicht vollständig ausgleichen.
12 µm und 50 Hz – kurz übersetzt
12 µm Pixelpitch ermöglicht bei gegebener Auflösung kompaktere Optiken und bestimmt zusammen mit Brennweite und Sensorgröße das Sehfeld. 50 Hz aktualisiert das Wärmebild 50-mal pro Sekunde: Schwenken, Nachführen und bewegtes Wild wirken flüssiger als bei niedrigeren Bildraten. Es sagt jedoch nichts über Detailauflösung oder Empfindlichkeit aus.
Was 50 mm F1.0 im Revier verändern
50 mm bei F1.0 bündeln die Wärmestrahlung auf ein engeres Bildfeld. Das Motiv wird auf dem Sensor größer abgebildet: Bei 100 m verteilen sich 640 horizontale Sensorpixel auf 15,4 m statt 21,9 m. Das bringt mehr geometrische Detailabtastung, macht das Finden und Nachführen auf kurze Distanz aber anspruchsvoller.
Die Blendenzahl ist ein Verhältnis: Eine kleinere F-Zahl bedeutet grundsätzlich mehr Wärmestrahlung pro Sensorfläche. F1.3 ist deshalb nicht automatisch „schlecht“, ebenso wenig ist F1.0 allein eine Qualitätsgarantie. Bei unterschiedlichen Sensorgrößen und Brennweiten zählt das abgestimmte Gesamtsystem. Sauberer manueller Fokus bleibt entscheidend – bei 10 m beginnt der spezifizierte Fokussierbereich.
Sehfeld nicht nur als Zahl: so viel Revier ist tatsächlich im Bild
Das Sehfeld ist die Breite des sichtbaren Geländestreifens. Ein breites Feld erleichtert Finden und Nachführen; ein enges Feld verteilt dieselbe Sensorbreite auf weniger Gelände und bildet Details größer ab.
| Entfernung |
sichtbare Breite |
sichtbare Höhe |
geometrische Abtastung* |
| 50 m |
7,7 m horizontal |
6,1 m vertikal |
ca. 83,1 Sensorpixel pro Meter |
| 100 m |
15,4 m horizontal |
12,2 m vertikal |
ca. 41,6 Sensorpixel pro Meter |
| 150 m |
23,1 m horizontal |
18,3 m vertikal |
ca. 27,7 Sensorpixel pro Meter |
| 200 m |
30,8 m horizontal |
24,4 m vertikal |
ca. 20,8 Sensorpixel pro Meter |
* Näherungswert aus Sensorbreite und Bildfeld; keine Aussage zur sicheren Ansprache. Objektivverzeichnung, Bildverarbeitung und Displaydarstellung verändern den visuellen Eindruck.
Was das 1.920 × 1.080 OLED-Display in der Praxis bringt
Der Thermalsensor erzeugt die Information; das 0,49-Zoll-OLED zeigt sie an. OLED-Pixel leuchten selbst. Schwarze Bildbereiche können sehr dunkel dargestellt werden, wodurch Konturen und Temperaturunterschiede nachts kontrastreich erscheinen. Die einstellbare Helligkeit schützt die Dunkeladaption – zu hell eingestellt sieht das Display spektakulär aus, verschlechtert aber nach dem Absetzen kurzfristig die Nachtsicht des Auges.
Displayauflösung ist nicht Sensorauflösung: Bei 640 × 512 kann das Full-HD-Display keine fehlenden Thermaldetails erfinden; es stellt Hochskalierung, Menüs, Referenzlinie und Kanten feiner dar. Beim 1280er TX70CL kann das Display wesentlich mehr native Sensorinformation abbilden. Deshalb bleibt beim Vergrößern der Tagesoptik länger echte Struktur erhalten.
1–15× Tagesoptik bedeutet Kompatibilität, nicht gleichbleibende Qualität: Jede Erhöhung vergrößert das Displaybild und damit auch Pixelstruktur, Rauschen und Algorithmen. 640er Modelle zeigen diese Grenzen früher als das 1280er TX70CL. Helligkeit, Kontrast, Schärfe sowie warmer/kalter Ton lassen sich an Wetter, Hintergrund und Auge anpassen.
Standby, Drehschalter und Neigungssensor: ein echter Praxisvorteil
Der Drehschalter besitzt drei eindeutige Positionen: ON, S (Sleep) und OFF. Zusätzlich kann „Auto Screen Off“ aktiviert werden. Dann nutzt das Gerät seine Lageerkennung:
-
Standby: Gerät mehr als 70° nach unten neigen oder mehr als 45° seitlich drehen.
-
Aufwecken: wieder in den Bereich 0–70° anheben, seitlich auf 0–40° zurückdrehen oder eine Taste drücken.
Im Revier: Wird die Einheit abgesenkt, muss das OLED nicht unnötig weiterleuchten. Das spart Energie und reduziert Licht am Okular. Beim erneuten Anschlagen/Aufrichten kehrt das Bild zurück. Das ist mehr als ein Menüpunkt – es senkt die Zahl der Handgriffe in einer dynamischen Situation. Marktunterlagen nennen außerdem rund zwei Sekunden Startbereitschaft aus dem ausgeschalteten Zustand.
Image Pro 4.0, HSIS und Sync Pro – drei verschiedene Aufgaben
Image Pro 4.0
Bearbeitet Kontrast, Kanten und Rauschen. Praktisch werden Körperkonturen und Strukturen im Hintergrund besser trennbar. Es erzeugt aber keine echte Sensorinformation, die nicht aufgenommen wurde.
HSIS Shutterless
Reduziert die klassischen Bildstopps einer mechanischen Kalibrierung. Beim Schwenken und Nachführen bleibt die Szene kontinuierlicher sichtbar.
Sync Pro
Minimiert die Verzögerung zwischen Bewegung in der Szene und Anzeige. Das hilft bei Schwenks und bewegten Wärmequellen.
LRF in der Praxis: Entfernung, Horizontaldistanz und Messmodus
Der 905-nm-Laser sitzt im Objektiv und misst von 10 bis 1.200 m. Du kannst einzeln messen oder kontinuierlich; im Dauermodus aktualisiert sich der Messwert laut Handbuch jede Sekunde. Optional wird neben der direkten Sichtlinie die THD (True Horizontal Distance) angezeigt – relevant bei starkem Gefälle, weil die horizontale Entfernung kleiner als die schräge Sichtlinie sein kann.
Herstellerangabe zur Genauigkeit: ±1 m unter 400 m und ±0,3 m über 400 m. In der Praxis beeinflussen kleine Ziele, Vegetation, Regen, Nebel, Winkel und eine unruhige Messung das Ergebnis. Die Wärmebild-Detektionsreichweite und der LRF-Messbereich sind getrennte Werte.
Ballistikfunktion: Das Herstellerhandbuch beschreibt modellabhängig Parameter wie G1/G7/GS, Anfangsgeschwindigkeit, BC, Höhe, Temperatur, Visierhöhe und Wind. HIKMICRO UK vermarktet die LRF-Modelle mit Ballistikrechner. Da Verfügbarkeit nach Firmware/Region variieren kann, sollte diese Funktion am gelieferten Gerät geprüft werden und niemals eine sichere, rechtlich zulässige Verwendung oder eigene Kontrolle ersetzen.
Montage und Präzision: der Adapter entscheidet mit
Ein Premiumsensor kann eine schlechte Montage nicht kompensieren. Das Gerät besitzt ein M52 × 0,75 Anschlussgewinde; der passende Klemmadapter ist separat. Entscheidend ist der tatsächlich gemessene Außendurchmesser des Objektivgehäuses der Tagesoptik – nicht die Bezeichnung „50er“ oder „56er“.
- Außendurchmesser an der Klemmstelle exakt messen.
- Adapter spannungsfrei und gerade montieren; die 31-mm-Achshöhe und Freigängigkeit prüfen.
- Bildfenster im Clip-On-Modus kalibrieren und ein passendes der fünf Profile speichern.
- Treffpunktlage nach Erstmontage und nach wiederholtem Ab-/Ansetzen auf sicherem Stand kontrollieren.
- Aktuelles Waffen- und Jagdrecht des Einsatzortes beachten.
HIKMICRO nennt eine werkseitig geprüfte Abweichung von etwa 1 MOA bzw. rund 3 cm auf 100 m. Das ist eine Herstellerangabe zur Einheit – keine Garantie für jede Kombination aus Adapter, Tagesoptik, Waffe und Montage.
Funktionen, die in kurzen Datenblättern oft fehlen
Clip-On ↔ Monokular
Umschaltbar per Tastenkombination. Digitalzoom und Zoom Pro sind vor allem im Monokularbetrieb relevant; Picture-in-Picture arbeitet laut Handbuch nur dort.
Rückstoßvideo
Wählbare Zeitfenster 5+5, 10+10, 15+15 oder 15+25 Sekunden vor/nach Auslösung, inklusive Audio.
Bildkorrektur
Manuelle Flat-Field-Korrektur, Defektpixelkorrektur, Bildkalibrierung X/Y, Freeze und rückstoßbasierte Sensitivitätskalibrierung.
Bedienung
OSD ein-/ausblendbar, Pure Recording ohne Einblendungen, Simple Menu mit größeren Symbolen und optionaler Passwortschutz.
Speicher & App
64 GB für Foto/Video/Audio, lokales Album und Fernzugriff über HIKMICRO Sight nach Hotspot-Verbindung.
Strom
Zwei 15,4-Wh-Wechselakkus, Direktladen und externe USB-C-Versorgung. Kälte, WLAN, Displayhelligkeit, Aufnahme und LRF verändern die reale Laufzeit.
Welches Thunder 4.0 passt zum Revier?
| Modell |
Sensor |
Optik |
Breite @100 m |
ca. Sensorpixel/m* |
Revierprofil |
| TQ35CL 4.0 |
640 × 512 |
35 mm F1.0 |
21,9 m |
29 px/m |
Wald & Allround |
|
TQ50CL 4.0 DIESES MODELL
|
640 × 512 |
50 mm F1.0 |
15,4 m |
42 px/m |
Feld & Distanz |
| TX70CL 4.0 |
1.280 × 1.024 |
70 mm F1.3 |
22,4 m |
57 px/m |
Maximale Reserve |
* Rein geometrische horizontale Sensorabtastung bei 100 m: Sensorbreite ÷ horizontales Sehfeld. Kein Wert für sichere Identifikation oder Schussentfernung.
Vollständige technische Daten
| Modell / Artikel |
HIKMICRO Thunder TQ50CL 4.0 · HM-TRA6-50Y3G/WL-TQ50CL 4.0 · SKU 50-2-421 |
| Geräteklasse |
Wärmebild-Vorsatzgerät und umschaltbares Wärmebild-Monokular |
| Thermalsensor |
ungekühltes Focal Plane Array · 640 × 512 Pixel (327.680 Messpunkte) · 12 µm · 8–14 µm |
| Bildfrequenz |
50 Hz |
| Thermische Empfindlichkeit |
NETD < 12 mK bei 25 °C; kleiner Wert = feinere Temperaturtrennung unter definierten Bedingungen |
| Objektiv |
50 mm F1.0 · manueller Fokus · Mindestfokus 10 m |
| Sichtfeld |
8,8° × 7,0° · 15,4 × 12,2 m auf 100 m |
| Detektionsreichweite |
bis 2.600 m laut Hersteller; keine Identifikations- oder Schussentfernung |
| Vergrößerung |
1× im Clip-On-Modus · 3,4–27,2× im Monokular-Modus (bis 8× digital) |
| Tagesoptik |
vom Hersteller empfohlen: 1–15×; hohe Vergrößerung vergrößert auch Pixelstruktur und Bildverarbeitung |
| Display |
0,49″ OLED / AMOLED · 1.920 × 1.080 Pixel · 25 mm Austrittspupille · 20 mm Augenabstand |
| Bildanpassung |
Helligkeit, Kontrast, Schärfe · warmer/kalter Ton · White Hot, Black Hot, Red Hot, Fusion, Rot mono, Grün mono |
| Bildtechnik |
Image Pro 4.0 · HSIS Shutterless · Sync Pro · Zoom Pro · Flat-Field-Korrektur · Defektpixelkorrektur |
| Auto Screen Off / Neigung |
Standby ab >70° Absenkung oder >45° seitlicher Drehung; Aufwecken durch Aufrichten/Zurückdrehen oder Tastendruck |
| Schalter |
Drehschalter ON / S (Sleep) / OFF; Marktunterlagen nennen ca. 2 s Startbereitschaft |
| Laserentfernungsmesser |
im Objektiv · 905 nm · Laserklasse 1 · 10–1.200 m · Einzel- und Dauermessung (Aktualisierung jede Sekunde) · optionale Anzeige der horizontalen Distanz THD |
| LRF-Genauigkeit |
±1 m unter 400 m; ±0,3 m über 400 m laut aktuellem Herstellerdatenblatt |
| Kalibrierung / Profile |
5 Bildkalibrierungsprofile · Bildfensterjustage X/Y · Referenzlinie · Freeze/Countdown · rückstoßbasierte Sensitivitätskalibrierung |
| Ballistik |
Herstellerhandbuch dokumentiert eine modellabhängige Berechnung mit G1/G7/GS, Geschwindigkeit, BC, Höhe, Temperatur, Visierhöhe und Wind; Verfügbarkeit kann je Firmware/Region variieren |
| Aufzeichnung |
Foto, Video und Audio · rückstoßaktiviertes Vor-/Nachlaufvideo 5+5, 10+10, 15+15 oder 15+25 s · Pure Recording ohne OSD · lokales Album |
| Bedienung |
OSD ein-/ausblendbar · Simple Menu mit größeren Schriften/Icons · Passwortschutz · App-Steuerung über WLAN-Hotspot |
| Speicher |
64 GB interner eMMC-Speicher |
| Rückstoßfestigkeit |
bis 6.000 J laut Hersteller |
| Stromversorgung |
HM-3840DC, 3,85 V / 4 Ah / 15,4 Wh · 2 Akkupacks enthalten · mind. 6 h pro Akku bei 25 °C, Hotspot aus und LRF an |
| USB-C |
5 V / 2 A · Direktladen und externe Stromversorgung möglich; Laden laut Handbuch bei 0 bis 45 °C |
| Gehäuse |
Magnesiumlegierung · IP67 · −30 bis +55 °C |
| Abmessungen / Gewicht |
119,5 × 64 × 64 mm · 560,3 g inkl. Akku |
| Montagegeometrie |
M52 × 0,75 Adaptergewinde · 31 mm Bauhöhe zur optischen Achse · Klemmadapter separat |
Lieferumfang und was zusätzlich nötig ist
- HIKMICRO Thunder TQ50CL 4.0
- 2 × HM-3840DC Akkupack
- Ladeschale / Ladegerät
- USB-C-Kabel
- Transporttasche
- Hakenschlüssel / Werkzeug
- fusselfreies Reinigungstuch
- Kurzanleitung
Nicht enthalten: der zur Tagesoptik passende M52-Klemmadapter sowie ein optionales Monokular-Okular.
Was die ersten Videos bereits zeigen – und was noch nicht
Stand 29.10.2026 zeigen mehrere deutschsprachige Händler-/Reviervideos die Thunder 4.0 Serie mit echten Wärmebildsequenzen, LRF, Farbmodi und Beobachtungen auf unterschiedlichen Distanzen. Das TX70CL steht wegen des neuen 1280er Sensors im Mittelpunkt.
Fair eingeordnet: Das sind wertvolle Bild- und Bedienungseindrücke, aber noch keine unabhängigen Langzeittests zu Wiederholgenauigkeit, Dauerhaltbarkeit, Firmwareentwicklung oder Akkualterung. Wir erfinden deshalb keine Saisonerfahrung, die es zwei Tage nach Markteinführung noch nicht geben kann.
Häufige Kaufentscheidungen
Wie viel besser ist 1280 gegenüber 640?
1280 × 1024 hat viermal so viele thermische Messpunkte wie 640 × 512. Das bringt mehr Detail- und Vergrößerungsreserve, aber keine vierfache sichere Identifikationsdistanz. Optik, Fokus, NETD, Wetter und Tagesoptik bleiben entscheidend.
Warum kann das 70-mm-Modell ein breiteres Sehfeld als 35 mm haben?
Weil das TX70CL einen deutlich größeren 1280er Sensor nutzt. Sehfeld entsteht aus Brennweite und Sensorgröße gemeinsam. Der große Sensor kompensiert die längere Brennweite und erzeugt 22,4 m horizontales Bildfeld auf 100 m.
Macht das Full-HD-OLED aus 640 automatisch 1920 Pixel?
Nein. Das Display kann das 640er Sensorsignal sauber hochskalieren, Menüs und Kanten fein darstellen, aber keine fehlende Temperaturinformation erzeugen.
Ist 1.200 m LRF gleich 1.200 m sichere Nutzung?
Nein. Der LRF misst eine Entfernung. Sichere Identifikation, verantwortbare Nutzung und rechtlich zulässige Entfernung sind getrennte Fragen.
Black Raptor Urteil
Was du für dein Geld wirklich bekommst
Das überzeugendste 640er Thunder für offene Reviere. Der Mehrwert entsteht aus der 50-mm-F1.0-Optik: größere Objektabbildung und mehr Reichweitenreserve, ohne in die Preisklasse eines 1280er Systems zu wechseln.
Fach- und Datenstand 29.10.2026. Primärquellen: HIKMICRO Produktdaten und HIKMICRO THUNDER 4.0 User Manual V6.3.2 (11.09.2026); ergänzt durch Markteinführungs- und Händlerdaten sowie die verlinkten frühen Videos. Geometrische Praxiswerte sind nachvollziehbar berechnet, keine Herstellerzusicherung. Verfügbarkeit ist eine Prognose. Irrtümer und Produktänderungen vorbehalten.