Spuhr SA-4801 Direktmontage, 34 mm / 35 mm / 13 MIL (44,4 MOA), für Accuracy International
Wer auf einem älteren Accuracy-International-System die verfügbare Höhenreserve einer 34-mm-Optik sehr weit in Richtung großer Distanzen verlagern will, braucht mehr als nur „viel Vorneigung“.
Die SA-4801 verbindet die 11-mm-Prismenaufnahme direkt mit dem Zielfernrohr und bringt 13 MIL beziehungsweise 44,4 MOA mit. Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn Gegenverstellweg, Nulldistanz und reale Fernkorrektur vorher zusammenpassen.
Mit 35 mm Achshöhe bleibt die Optik nah am System. Das unterstützt einen kompakten Aufbau, verlangt bei Objektivgehäuse, Schutzkappen und Schaftbacke aber eine saubere Geometrieprüfung.
- direkte Aufnahme für ältere Accuracy-International-Gewehre mit 11-mm-Prisma
- 34-mm-Ringe in einem einteiligen ISMS-Körper
- 13 MIL beziehungsweise 44,4 MOA für bewusst geplante Fernreserve
- 35 mm optische Achshöhe und feste Ringgeometrie
- integrierte Libelle, Rückstoßanschlag und Spuhr-Zubehörschnittstellen
- Normaler Preis €398,35
- Wird nach dem versendet
Einteilige Spuhr-Direktmontage für 34-mm-Zielfernrohre auf älteren Accuracy-International-Systemen mit 11-mm-Prismenaufnahme.
Die SA-4801 kombiniert 35 mm Achshöhe mit starken 13 MIL beziehungsweise 44,4 MOA Vorneigung. Sie passt nicht auf Picatinny/STANAG und ist nur sinnvoll, wenn die konkrete Optik den gewünschten Nullpunkt noch sicher erreicht.
Verkäufer: Spuhr
Typ: Zielfernrohrmontage
Geeignet für erfahrene Long-Range- und ELR-Schützen mit älterem Accuracy-International-Gewehr, bestätigter 11-mm-Prismenaufnahme und einer geometrisch passenden 34-mm-Optik. Die 13-MIL-Neigung muss Teil einer konkreten Rechnung aus Gesamtverstellweg, Nulldistanz und benötigter Fernkorrektur sein.
Nicht die richtige Wahl für AI-Systeme mit Picatinny/STANAG, 30-mm-Zielfernrohre, Schnellspannbedarf, kurze Distanzen ohne entsprechende Höhenanforderung oder Optiken mit Nightforce-BEAST- beziehungsweise US-Optics-TPAL/EREK-Gehäuse.
Spuhr SA-4801 Direktmontage, 34 mm / 35 mm / 13 MIL (44,4 MOA), für Accuracy International
Bei einer stark geneigten Montage entscheidet nicht die größte Zahl, sondern der erreichbare Nullpunkt. Wird zu viel des internen Höhenwegs bereits für die Montagegeometrie verbraucht, kann ein Aufbau auf kurze Distanz an seine Gegenverstellgrenze kommen, obwohl er auf dem Papier nach maximaler Reichweite aussieht.
Die SA-4801 ist deshalb eine Spezialausführung für ältere Accuracy-International-Gewehre. Sie nutzt deren 11-mm-Prismenaufnahme direkt, trägt ein Zielfernrohr mit 34-mm-Mittelrohr und verlagert den vorhandenen Verstellbereich mit 13 MIL deutlich in Richtung großer Distanzen. Die Montage schafft keinen zusätzlichen Optikweg; sie verteilt den vorhandenen Weg anders.
Eine Spezialmontage für große Höhenkorrekturen
SA-4801 ist nicht einfach die „stärkere“ Version einer normalen Montage. Ihre 13 MIL beziehungsweise 44,4 MOA Vorneigung verschieben einen erheblichen Teil des internen Höhenverstellwegs in Richtung großer Schussentfernungen. Das ist für ein passendes Long-Range- oder ELR-System wertvoll, kann bei falsch gewählter Optik oder Nulldistanz aber verhindern, dass sich das Gewehr auf kurze Entfernung überhaupt sauber nullen lässt.
Vor der Bestellung stehen deshalb drei Werte fest: der gesamte Höhenverstellbereich des Zielfernrohrs, die gewünschte Nulldistanz und die Korrektur, die für den geplanten Entfernungsbereich benötigt wird. Spuhr weist darauf hin, dass eine Neigung von mehr als der Hälfte des verfügbaren Optikwegs das Nullstellen auf 100 m unmöglich machen kann. 44,4 MOA werden bewusst gewählt, nicht vorsorglich.
Bauart: einteilige, fest verschraubte ISMS-Direktmontage.
Waffenaufnahme: 11-mm-Prismenschiene älterer Accuracy-International-Gewehre.
Optikaufnahme: 34-mm-Mittelrohr mit geeigneten geraden Klemmzonen.
Neigung: 13 MIL / 44,4 MOA.
Charakter: spezialisierte Long-Range-/ELR-Ausführung, keine universelle Standardmontage.
SA bedeutet AI-Direktaufnahme, nicht Picatinny
Spuhr kennzeichnet seine Direktmontagen für Accuracy International mit dem Präfix SA. Der Körper greift unmittelbar auf die 11-mm-Schwalbenschwanz- beziehungsweise Prismengeometrie älterer AI-Systeme. Eine separate Picatinny-Basis entfällt. Dadurch bleibt die Verbindung mechanisch kurz und die Optik sitzt ohne zusätzliche Schienenklemme auf der vorgesehenen Systemaufnahme.
Neuere oder umgerüstete Accuracy-International-Gewehre können eine Picatinny- oder STANAG-4694-Schiene tragen. Dort passt SA-4801 nicht; erforderlich ist ein Modell der SP- oder QDP-Familie. Spuhr erwähnt zwar, dass die Montage möglicherweise auch auf andere 11-mm-Prismen wie bestimmte Anschütz-Aufnahmen passt, warnt aber zugleich vor seitlichem Verkanten durch abweichende Flankenwinkel. Für eine belastbare Auswahl bleibt die freigegebene AI-Geometrie maßgeblich.
13 MIL richtig gegen den Zielfernrohrweg rechnen
Bei einer vorgeneigten Montage schaut die Optik mechanisch stärker nach unten, während der Lauf relativ dazu höher ausgerichtet bleibt. Zum Nullstellen wird der Zielpunkt im Zielfernrohr entsprechend zurückgestellt. Dadurch steht später mehr Verstellweg für Geschossabfall zur Verfügung. Die Montage erzeugt jedoch keinen neuen Verstellweg; sie verlagert den vorhandenen Bereich.
Spuhr empfiehlt grundsätzlich so wenig Neigung wie nötig. Die starke 13-MIL-Ausführung gehört an eine Optik, deren Gesamtverstellweg den gewünschten Nullpunkt einschließlich mechanischer Reserve zulässt. Für viele weniger extreme Long-Range-Aufbauten ist die schwächer geneigte SA-4601 die ausgewogenere Wahl, weil sie mehr Gegenverstellung für den nahen Nullpunkt belässt.
35 mm Höhe und der richtige Messbezug
Die offizielle Höhe beträgt 35 mm, nicht 30 mm. Spuhr misst bei Direktmontagen von der Oberseite beziehungsweise Bezugsebene des Systems bis zur Mitte des Zielfernrohrs. Bei vorgeneigten Montagen liegt der Messpunkt an der hinteren Ebene des hinteren Rings. Nur mit diesem Bezug lässt sich die Angabe sinnvoll mit einer anderen Direktmontage vergleichen.
35 mm sind nicht gleichbedeutend mit dem freien Raum unter dem Objektiv. Das Zielfernrohr selbst, der reale Außendurchmesser des Objektivgehäuses, die Lauf- und Systemkontur sowie Schutzkappen bestimmen die Freigängigkeit. Durch die starke Neigung nimmt der Abstand in Richtung Objektiv zusätzlich ab. Deshalb wird nicht nur am hinteren Ring gerechnet, sondern der komplette vordere Aufbau betrachtet.
Turmgehäuse und Montagenbrücke
Der richtige Mittelrohrdurchmesser allein garantiert noch keine mechanische Passung. Ein nach unten verlängertes Mechanik- oder Turmgehäuse kann die Brücke des einteiligen Montagenkörpers berühren, obwohl die geraden Rohrabschnitte nominell 34 mm messen.
Spuhr schließt deshalb Nightforce BEAST sowie US Optics TPAL/EREK ausdrücklich aus. Für andere Zielfernrohre wird die Gehäusezeichnung mit der festen Ringposition und der Brücke abgeglichen. Fehlt ein belastbares Maß, wird keine pauschale Freiraumzahl angenommen.
121 mm Länge setzt die Ringpositionen fest
Der Montagenkörper misst 121 mm. Beide Ringpositionen und die verbindende Brücke sind damit konstruktiv festgelegt. Im Unterschied zu Einzelringen lässt sich der Abstand nicht unabhängig an die Optik anpassen. Das unterstützt eine gemeinsame Ausrichtung, verlangt aber ausreichend lange gerade Klemmzonen an den vorgesehenen Stellen des 34-mm-Mittelrohrs.
Vor allem kompakte Zielfernrohre, große Turmblöcke und breite Vergrößerungsringe werden deshalb mit der Optikzeichnung abgeglichen. Zusätzlich muss der verbleibende Längsweg ausreichen, um bei maximaler Vergrößerung einen sicheren Augenabstand im natürlichen Anschlag zu erreichen. Ein passender Rohrdurchmesser kann eine zu kurze Klemmzone nicht ausgleichen.
Verstellbarer Rückstoßanschlag für die AI-Aufnahme
SA-4801 besitzt einen verstellbaren Rückstoßanschlag. Er wird passend zur vorgesehenen Gegenstelle eingerichtet und nimmt Längskräfte definiert auf, statt die Haltearbeit allein der seitlichen Klemmung zu überlassen. Bei der Montage muss der Anschlag korrekt sitzen, ohne den Montagenkörper aus seiner flächigen Anlage zu drücken.
Die Einstellung folgt der aktuellen Spuhr-Anleitung. Ein Rückstoßanschlag ist kein Mittel, um eine abweichende Schwalbenschwanzgeometrie passend zu machen. Wenn die Basis seitlich verkantet oder nicht vollflächig anliegt, wird die Kompatibilität geklärt; stärkeres Anziehen würde den Grundfehler lediglich verdecken.
224 g, integrierte Libelle und Spuhr Interface
Die Montage wiegt 224 g. Spuhr fertigt die ISMS-Körper aus Aluminium der hochfesten 7000er-Serie und schützt die Oberflächen durch Eloxierung. In die hintere Ebene ist eine Libelle integriert. Gerade bei großen Höhenkorrekturen hilft sie, seitlichen Cant zu erkennen, der sich mit zunehmender Distanz als unerwünschte Seitenabweichung auswirkt.
Sieben Sätze des Spuhr Interface erlauben die Aufnahme kompatibler, separat erhältlicher Zubehörträger. Die Schnittstellen gehören zum Montagenkörper; Interface-Module selbst sind nicht automatisch enthalten. Zubehör wird so platziert, dass Türme, Vergrößerungsring, Verschlussweg und Sichtfeld frei bleiben. Die integrierte Libelle muss bei der Grundeinrichtung zur Absehen- und Waffenebene ausgerichtet sein, sonst zeigt sie nur reproduzierbar die falsche Referenz.
Diagonal geteilte Ringe für freie Turmsicht
Die Ringoberteile sind diagonal geteilt. Dadurch liegen die massiveren Bereiche der Ringe versetzt zu den Türmen, und die Skalen bleiben seitlich besser einsehbar. Markierungen am hinteren Ring unterstützen das Erfassen der Einstellung. Diese Bauform ist Teil des ISMS-Konzepts und besonders dann praktisch, wenn große Höhenkorrekturen häufig am Turm abgelesen werden.
Die Schrauben bestehen aus korrosionsgeschütztem Stahl und kommen werkseitig vorgewachst. Zusätzliche Schmierstoffe, vollständiges Entfetten oder Schraubensicherung verändern die Vorspannung bei gleichem Drehmoment. Deshalb bleiben die Gewinde im vorgesehenen Zustand und werden ausschließlich nach der aktuellen Herstelleranleitung angezogen.
10-Grad-Wedge zur Absehenausrichtung
Zur ISMS-Montage gehört Spuhrs 10-Grad-Wedge beziehungsweise Levelling Key. Die Ausrichthilfe nutzt die Montagenbrücke und eine geeignete gerade Unterseite am Mechanikgehäuse des Zielfernrohrs als Bezug. Damit lassen sich Absehen, Montagenkörper und integrierte Libelle während der Einrichtung zueinander ausrichten.
Bei einer Optik ohne geeignete plane Gegenfläche wird die Wedge nicht erzwungen. Rundungen, Vorsprünge oder ein zu geringer Abstand können die Optik sonst verspannen. In diesem Fall wird das Absehen mit einer anderen fachgerechten Methode zur Waffenachse ausgerichtet. Die aktuelle ISMS-Anleitung ist beim Hersteller als Download verfügbar.
Saubere Einrichtung in fünf Schritten
Zuerst wird die AI-Prismenaufnahme eindeutig identifiziert und auf unbeschädigte, saubere Kontaktflächen geprüft. Danach sitzt der Montagenkörper vollständig auf der vorgesehenen Geometrie, und der verstellbare Rückstoßanschlag wird nach Herstelleranleitung eingerichtet. Erst auf dieser gesicherten Basis wird das Zielfernrohr spannungsfrei eingelegt.
Die Optik kommt bei maximaler Vergrößerung auf den richtigen Augenabstand. Anschließend werden Absehen und Libelle zur Waffenachse ausgerichtet. Ring- und Klemmschrauben folgen der vorgeschriebenen Reihenfolge und den jeweils gültigen Werten. Nach der Montage wird neu eingeschossen und dokumentiert, wie viel Höhenweg oberhalb und unterhalb des Nullpunkts verbleibt.
Unsere Einschätzung
Der stärkste Kaufgrund ist die Kombination aus direkter AI-Aufnahme und sehr großer Neigung in einem niedrigen, einteiligen Körper. Wer diese Geometrie wirklich benötigt, erhält eine konsequent auf große Höhenkorrekturen ausgelegte Montage ohne zusätzliche Picatinny-Ebene.
Die häufigste Fehlannahme wäre, 13 MIL vorsorglich zu kaufen. Eine Montage mit weniger Neigung ist nicht weniger präzise und für viele Aufbauten die bessere Wahl, weil sie den Nullpunkt weiter von der mechanischen Grenze der Optik entfernt. Die SA-4801 überzeugt nur dort, wo ihr zusätzlicher Fernbereich rechnerisch gebraucht wird.
SA-4801 oder eine weniger geneigte Alternative?
SA-4601 verwendet dieselbe 34-mm-Ringgröße, 35 mm Achshöhe und AI-Direktaufnahme, aber nur 6 MIL / 20,6 MOA. Sie ist für viele klassische Long-Range-Aufbauten die ausgewogenere Wahl. SA-3601 überträgt diese 6-MIL-Logik auf ein 30-mm-Mittelrohr. Der Rohrdurchmesser ist dabei nicht mit Einlagen austauschbar.
Bei einer Picatinny- oder STANAG-4694-Schiene werden SP-Modelle gewählt; QDP ergänzt eine Schnellspannfunktion. Eine 0-MIL-Ausführung hält den Höhenweg annähernd symmetrisch um den mechanischen Mittelpunkt, während 6, 9 oder 13 MIL zunehmend mehr Fernreserve bereitstellen. Die richtige Auswahl folgt der Rechnung aus Optikweg und Einsatzdistanz, nicht der höchsten verfügbaren Neigung.
Lieferumfang
- Spuhr SA-4801 Direktmontage mit verstellbarem Rückstoßanschlag
- 10-Grad-Wedge / Levelling Key
- Herstelleranleitung
Zusätzlich erforderlich: kompatibles 34-mm-Zielfernrohr, älteres Accuracy-International-System mit passender 11-mm-Prismenaufnahme und geeignetes Montagewerkzeug. Separate Spuhr-Interface-Träger sind nicht enthalten.
Praxistipps für SA-4801
Vom Gesamtverstellweg der Optik werden 13 MIL Neigung und die für den gewünschten Nullpunkt benötigte Gegenkorrektur abgeleitet. Bleibt keine belastbare Reserve, ist SA-4601 mit 6 MIL die sinnvollere AI-Direktmontage.
Lege die Maßzeichnung der Optik über die festen Ringpositionen der SA-4801. Der Turmblock muss über der Brücke frei bleiben; Nightforce BEAST und US Optics TPAL/EREK sind bereits ausgeschlossen. Eine Berührung wird nicht durch stärkeres Anziehen der Ringe „gelöst“.
Durch 13 MIL Vorneigung fällt die Optik nach vorn stärker ab. Der Außendurchmesser einschließlich Schutzkappe oder Sonnenblende muss deshalb über den gesamten Aufbau genügend Abstand zu Lauf und System behalten.
Er soll Längskräfte aufnehmen, nicht eine unpassende Schwalbenschwanzgeometrie ausrichten. Die Montage muss vor dem Anziehen bereits flächig und ohne seitliches Kippen sitzen.
Nach dem Einschießen werden Nulldistanz, Turmstellung sowie Restweg nach oben und unten notiert. Das zeigt, ob die starke Neigung im realen System den geplanten Vorteil liefert und erhält eine klare Referenz für spätere Kontrollen.
Kaufen, wenn: älteres AI-Prisma, 34-mm-Optik, 35 mm Achshöhe und rechnerisch benötigte 13 MIL Neigung als System zusammenpassen.
Nicht kaufen, wenn: eine schwächere Neigung den benötigten Fernbereich bereits abdeckt, der nahe Nullpunkt keine ausreichende Gegenverstellung mehr zulässt, Picatinny vorhanden ist oder das Optikgehäuse mit der festen Ringgeometrie kollidiert.
Technische Daten
- Hersteller: Spuhr
- Modell: SA-4801
- System: ISMS Direktmontage
- Waffenaufnahme: ältere Accuracy-International-Systeme mit 11-mm-Prismenschiene
- Ringdurchmesser: 34 mm
- Höhe: 35 mm bis zur optischen Mittelachse
- Messpunkt: hintere Ebene des hinteren Rings
- Vorneigung: 13 MIL / 44,4 MOA
- Länge: 121 mm
- Gewicht: 224 g
- Material: Aluminium der 7000er-Serie, eloxiert
- Rückstoßanschlag: verstellbar
- Libelle: hinten integriert
- Zubehörschnittstellen: sieben Sätze Spuhr Interface
- EAN: 7340150700034
FAQ
Ist die SA-4801 wirklich 35 mm hoch?
Ja. Spuhr nennt 35 mm beziehungsweise 1,38 Zoll. Gemessen wird bei der geneigten Direktmontage von der Systembezugsebene zur optischen Mittelachse an der hinteren Ebene des hinteren Rings.
Passt sie auf eine Picatinny-Schiene?
Nein. Die Montage ist für die 11-mm-Prismenaufnahme älterer Accuracy-International-Gewehre konstruiert. Für Picatinny oder STANAG 4694 kommen SP- oder QDP-Modelle infrage.
Sind 44,4 MOA für jedes Long-Range-Gewehr sinnvoll?
Nein. 13 MIL sind eine starke Vorneigung. Gesamtverstellweg der Optik, Nulldistanz und benötigte Fernkorrektur müssen rechnerisch zusammenpassen; andernfalls kann eine 6-MIL-Montage geeigneter sein.
Welche 34-mm-Optiken sind ausgeschlossen?
Spuhr nennt Nightforce BEAST und US Optics TPAL/EREK ausdrücklich als nicht passend. Bei anderen Modellen müssen gerade Klemmzonen, Turmgehäuse und Montagenbrücke geometrisch zusammenpassen.
Was wird für die Montage zusätzlich benötigt?
Ein kompatibles 34-mm-Zielfernrohr, die freigegebene ältere AI-Prismenaufnahme und geeignetes Werkzeug nach aktueller Spuhr-Anleitung. Separate Zubehörträger für das Spuhr Interface sind nicht enthalten.
Erhöht die starke Vorneigung die Präzision?
Nein. Sie verändert die Lage des nutzbaren Höhenverstellbereichs, nicht die mechanische Eigenpräzision von Waffe oder Zielfernrohr. Ihr Nutzen entsteht nur, wenn der gewonnene Fernbereich tatsächlich benötigt wird und der Nullpunkt erreichbar bleibt.
Deklaration gemäß Produktsicherheitsverordnung
(GPSR)
Hersteller: Spuhr i Dalby AB
Herstelleradresse: Terminalvägen 19 Löddeköpinge SE-246 42, Sweden
E-Mail Adresse: order@spuhr.com
Ansprechpartner für Import und Vertrieb in der EU:
POL-TEC® GmbH & Co. KG
Christian Neumeier, Heinz Guggenberger
Siegelsdorfer Str. 32a
90768 Fürth Deutschland
E-Mail Adresse: info@pol-tec.de
Für die Entdecker.
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